Erschienen

ist der Artikel „Kollege Hannibal Lecter“ von Margit Breuss, Renate Gross, Susanne Maislinger und Wilhelm Kantner-Rumplmair in →“ClinicumNeuorpsy.“

Advertisements

14 Responses to “Erschienen”


  1. 1 Einsamergoiserer März 30, 2009 um 17:54

    Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper!!!!!!!!!!!!!!!

  2. 2 JL März 31, 2009 um 15:37

    daß die Unterschiede zwischen den Dres. Horn (bei Doderer eh, aber auch bei Hochgatterer) und dem Dr. Lecter gar nicht so groß sind, wie sie dem ersten Blick erscheinen mögen, das kam mir erst heute früh bei der Lektüre des Aufsatzes. Nur wären halt die ‚Hirnmahlzeiten‘, die von den ersteren angerichtet, eingenommen und/oder ausgeteilt werden, metaphorisch zu verstehen. Doch um die Gewalt der Normalisierung geht’s (bei womöglich unterschiedlichem Verständnis von Normalität) bei allen dreien.

    Insofern: nix für ungut und beste Grüße!

  3. 3 Einsamergoiserer März 31, 2009 um 17:57

    Also, den JL verstehe ich nicht. Habe aber leider auch nicht Doderer und Hochgatterer gelesen. Dafür alle Romane mit Lecter. Aber was soll das heißen, die Gewalt der Normalisierung? Dass jemand mit Gewalt normal gemacht werden soll? Das pasiert bei Lecter nicht. Der ist doch von allen aufgegeben, auch von Clarence Starling. Oder Nicht? Hofft sie noch?
    Na ja, vielleicht meldet sich JL nochmals und erklärt mir das.
    lg
    aus dem Tal des Todes, wo Morde so raffiniert geschehen, dass schon man der Meinung ist, es geschähe nie ein Mord in unserer Region. Aber 50 Euro verlangen sie, fürs telefonieren im Auto! Der größte Mörder hier ist der Attersee!

  4. 4 Einsamergoiserer März 31, 2009 um 17:58

    Und eine metaphorische Hirnmalzeit bedarf vielleicht auch einer Erklärung.

  5. 5 thewritingfranz März 31, 2009 um 19:25

    Jedenfalls war die Mahlzeit mit dem eigenen Hirn so ungefähr das grauslichste, was ich in Filmen je sah. Wer kennt grauslichere Szenen?

  6. 6 krimi,krimi April 1, 2009 um 16:58

    Und ich dachte, diese trockene Gegenüberstellung der Berufsbilder sei einfach nur Humor.

  7. 7 JL April 3, 2009 um 15:28

    ‚tschuldigung, ich hatte nicht die Zeit, hier vorbeizukommen (und die Furcht, mich dann doch wieder auf Kommentarkommentierung einzulassen). Falls z. B. der Humor auf mich gemünzt sein sollte, so akzeptiere ich das zwar, aber doch nur als Reflexion dessen, was ich in dem Aufsatz gelesen (oder in ihn hineingelsen) habe. Trotzdem: ‚Hannibal‘ produziert (im Buch wie im Film) mit der Hirnmahlzeit Horror (doch, lieber Herr Franz, in meiner Erinnerung gäbe es grauslichere Szenen, aber vielleicht liegt’s nur daran, daß ich da jünger war und Horror mich noch nicht beschäftigt hatte). Aber weil er den Horror grad auf diese Weise produziert, wird uns die Passage zum Problem: der Verbrecher+Psychiater serviert das Hirn eines lebenden Menschen. Und da kommen dann die Dres. Horn ins Spiel, die ja ebenfalls Macht über Hirne (im weiteren Sinne verstanden) ausüben wollen müssen, wenn sie den Zorn ihrer Patienten (Doderer) oder andere ‚Abweichungen‘ heilen (oder ’normalisieren‘) wollen. Oder wenn sie (Hochgatterer) die stumme Zeugin zum Sprechen bringen wollen. Zugespitzt und abgekürzt und auch banal: Zwischen dem Bene- und dem Malevolenten ist die Grenze auch bei den Psychiatern und ihren Mitteln durchlässig. Hinzu kommt bei Harris noch, daß das Gehirn eines Polizisten serviert wird, der ein unangenehmer Gegner der Starling-Polizistin ist.

    Aber den Doderer („Die Merowinger oder Die totale Familie“) sollten Sie, lieber Herr Franz, lesen. Ich hab‘ sogar die Vermutung, daß Sie einige Freude daran hätten.

    Mit den besten Wünschen ins Wochenende!

  8. 8 krimi,krimi April 6, 2009 um 20:21

    Vielen Dank dafür, dass Sie das noch einmal so ausführlich erklärt haben. Ich war mir nicht sicher, auf welche Art ich die Hirnmahlzeiten metaphorisch verstehen soll, aber jetzt ist es doch deutlich geworden.

  9. 9 müderfranz April 8, 2009 um 20:08

    Danke auch dafür. Doderer werde ich lesen, sobald ich Zeit habe. Aber jetzt habe ich einmal genug von Hirnmahlzeiten und esse ein Schokoladenkekes.:-)

  10. 10 Reinhard April 15, 2009 um 10:06

    Ablenkungsmanöver. In Wahrheit hast du in der Blogpause deinen Vogelfängerkrimi auf grausame 2.000 Seiten getrieben. Wenns reicht. Als ich montags mit meinem Chopper zum Natterer See geblubbert bin ist mir der Kahlschlag an der Brennerstrasse aufgefallen. Alle Bäume weg. Die werden grad zu Buchpapier verarbeitet.

  11. 11 krimi,krimi April 16, 2009 um 20:25

    Naaa, die sind doch alle für dem Franz sein Buch!

  12. 12 Reinhard April 17, 2009 um 11:20

    Wenn der Franz die ganzen Kommentare ausm Blog reingibt, dann wirds stimmen.

  13. 13 thegoodgoiserer April 20, 2009 um 12:22

    Aha, da treibt ihr euch herum.


  1. 1 Berufsbilder Trackback zu März 31, 2009 um 5:57

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




März 2009
M D M D F S S
« Jan   Nov »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Archive

Im Schaufenster

Robert Pucher: Katerfrühstück, Prolibris 2006

→Journal of Medical Internet Research

→medicalblogs.de

→Alblog aus Zams


%d Bloggern gefällt das: