Ablehnungsgrund

Meine Novelle hatte ich Korrodi geschickt, der eine idiotische Kritik zurückgeschrieben hat und die Geschichte refüsiert. Das Faktum des Refüsierens hat mir nichts gemacht, aber die Begründung. Es sei zu naturalistisch, ein Dieb interessiere nicht durch das Gefängnis, zu wenig Innenleben, romantischer Schluss, das ganze ende nicht.

Das schieb Friedrich Glauser am 8.12.1920 an seinen Freund Bruno Götz.

aus: Friedrich Glauser: Man kann sehr schön mit Dir schweigen.  Briefe an Elisabeth von Ruckteschell und die Asconeser Freund, Nimbus 2008

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5 Responses to “Ablehnungsgrund”


  1. 1 Henny Hidden Dezember 14, 2008 um 16:01

    Ich bin zehn Tage davor. Ein Buch zum Niederknien.
    Dann kommt bei mir immer die Frage auf, warum ich meine Zeit gerade mit Krimis verbringen muß….na, ja, das gibt sich auch wieder.

    Grüße von Henny

  2. 2 krimi0krimi Dezember 14, 2008 um 16:07

    Hallo Henny,

    das finde ich auch. Zum Niederknien. Ich habe Deine Rezensionsankündigung gesehen und bin schon sehr gespannt.

  3. 3 Henny Hidden Dezember 14, 2008 um 22:39

    Erstaunlich finde ich ja auch, wie hochgebildet und literarisch interessiert Psychiater zu dieser Zeit waren.

  4. 4 krimi,krimi Dezember 15, 2008 um 6:51

    Ja? Siehst Du, so verschieden ist die Wahrnehmung. Ich fand, Glauser stellt sie als die vollen Blödeln dar. Die meisten.

  5. 5 krimi0krimi Dezember 15, 2008 um 6:54

    Vor allem diesen Dr. Glaus, der ganz sicher kein Blödel war.


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