Bod-Titel auf Bestsellerliste

Während wir →hier diskutieren, ob die Armut Kunstschaffender in Österreich jetzt gefährdet ist oder nicht und selbst ein berühmter Schriftsteller wie dpr nach →Alternativen sucht, endlich reich zu werden, schafft es ein Buch, das im Eigenverlag herausgegeben wird, auf eine Bestsellerliste.

Jörn Brien vom eliterartur-Blog →berichtet über einen bod-Titel, der es auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat: Es handelt sich um das Buch „Ich will nicht, dass Ihr weint“, in dem die 16 jährige Jennifer Cranen über ihre Krebserkrankung schreibt. Das Mädchen ist inzwischen verstorben, der Erlös aus den Buchverkäufen gehe an krebskranke Kinder.

Links:

→Pressemeldung bei Bod

→zum Buch

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6 Responses to “Bod-Titel auf Bestsellerliste”


  1. 1 eliterator November 25, 2008 um 11:36

    Man muss allerdings beachten, dass es ein sehr spezielles Thema ist, das Buch außerdem bereits seit mehreren Jahren bei bod verkauft wird und jetzt wahrscheinlich durch den Auftritt der Mutter in einer ZDF-Spenden-Sendung den Sprung in die Top 25 geschafft hat..

  2. 2 Gamsbartfranz November 25, 2008 um 16:24

    Dennoch vergönne ich einem solchen Buch viel Erfolg. vielleicht lernen wir aus solchen Büchern, z.B. Zufriedenheit mit dem wie wir sind, gesund.

  3. 3 krimi,krimi November 25, 2008 um 20:55

    Ja, vermutlich – wieder einmal rede ich über ein Buch, das ich nicht gelesen habe, – ist es nicht gerade das, was wir gemeinhin unter Literatur verstehen.

    Aber es ist sicher ein Buch, das einen Haufen Konkurrenz auf dem Markt hat und deshalb finde ich es auch bei diesem Buch bemerkenswert, wenn es ohne Verlag auf einer Bestsellerliste landet.

    Und: Bücher über Krankheiten können mitunter wirklich therapeutisch sein. Einerseits für betroffene LeserInnen, die so manches finden können, das auch für sie selber passend ist und ihnen hilft. Und andererseits für die SchreiberInnen. Dass Schreiben (mitunter, es kommt auf die Art des Schreibens an) hilft, Schicksalsschläge zu bewältigen, gilt heute als erwiesen. Nur schreiben die meisten eben für sich. Aber manche auch für die Öffentlichkeit. Ich prophezeie einmal frisch und fröhlich, dass wir in ein paar Jahren Schreibgruppen auf onkologischen Stationen implementieren werden. Mal- und Musiktherapie ist ja schon sehr etabliert.

  4. 4 Gamsbartfranz November 25, 2008 um 21:15

    Bleib frisch und fröhlich und führe diese Theraphie ein. Mary hat es bezeichnet als …, jetzt vergass ich es. Vielleicht fällt es mir wieder ein. Nein, es hatte etwas mit lesen zu tun. Sie betonte die heilende kraft der Fachliteratur.


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