Rund um die Burg

Seit heute lesen Autoren und Autorinnen in Wien wieder einmal rund um die Burg. Und wie immer nicht nur um das Burgtheater, sondern auch rund um die Uhr. Ab drei in Früh soll es erotisch werden, haben sie grad in den Nachrichten gebracht, aber auch kalt. Der ORF empfiehlt warme Kleidung.

Ab Samstag 0.30 nennt sich die Veranstaltung „Kriminacht“, dann lesen nacheinander Eva Rossmann, Thomas Raab, Manfred Wieninger und Helga Anderle. Dann kommt folgender Programmpunkt: „Herr Hermes liest Tim Binding“. Wer Herr Hermes ist, habe ich inzwischen auch →herausgefunden, er sei bei FM4. Meine Güte, man wird alt. Dann ist es drei und die Erotik kommt.

Alfred Komarek hat auch gelesen, aber keinen Krimi, sondern „Doppelblick“. Das habe ich im Sommer am Hallstättersee gelesen, es ist praktisch ein Regiokrimi ohne Krimi. Das hat er geschickt gemacht, der Komarek, er durfte nämlich bei der richtigen Literatur zu einer christlichen Zeit lesen, heute um 20 Uhr. Hauptabendprogramm.

Das Salzkammergut ist außerdem mit dem Sänger „Wilfried“ vertreten und mit Thomas Bernhard. In Form eines Beitrags von Margit Schreiner zum Thema: „Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur?“ Nein, würde ich sagen, er schreibt zur Zeit keine Frauenliteratur. Das ist natürlich ein höchst spannendes Thema. Samstag, 12 Uhr, da kann ich leider nicht. Da ich für meinen Vogelfängerkrimi gerade über Habsburger recherchiere, hätte ich mir auch noch gerne Eduard Habsburg-Lothringen angehört, der aus „Die Reise mit Nella“ liest. Wie man hört, beginnt die Geschichte auf einem Schloss. Samstag 6:30, das schaffe ich auch nicht.

Das ganze Programm von Freitag 16:00 bis Samstag 16:00 gibt es →hier. Samt Kinderprogramm.

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2 Responses to “Rund um die Burg”


  1. 1 anobella September 22, 2008 um 9:14

    bernhard hätte zu viel gekriegt bei der fragestellung.

  2. 2 thewritingfranz September 24, 2008 um 20:09

    Liebe Margit! Wo treibst du dich herum? Um die Burg?

    Es stimmt, Thomas Bernhard schreibt nicht mehr. Dabei gäbe es in Zeiten wie diesen so viel zu schreiben in Österreich und in der Wallstreet. Gier ist ein schönes und ergiebiges Thema.

    Was habsburg betrifft, so warte auf Peter Lichtenegger-Habsburg, der neu gefundene Habsburgspross in Goisern. Die werden sich anmachen, die Ischler, wenn nächstes Jahr die Kaisermesse in Goisern gefeiert wird, mit einem Schwarzafrikaner als Pfarrer – der polnische hat uns verlassen – und 500 ledige Urururenkel vom Kaiser in den ersten Reihen.


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