Pause von der Pause – Medicalblogs

Ich mache kurz Pause von meiner Pause, um einen aktuellen Hinweis zu posten: →Jurabilis.de, ein juristisches Metablog, →verlinkt auf die hier aufzufindende →MedizinerInnenblogliste und meint, dass sich die Juristen einen satten Vorsprung gegenüber anderen Branchen herausgearbeitet haben dürften. Ein Meta-Portal analog zu Jurabilis.de →Jurablogs.com scheine noch nicht etabliert zu sein. Sodann meldet in einem Kommentar ein Herr Jens, dass gerade ein medizinisches Metablog entstanden sei. „Billige Kopie von ‚Jurabilis.de‘ ‚Jurablogs.com'“, kommt umgehend der Stoßseufzer der Juristen.

Dieses Metablog ist erreichbar unter den Adressen →www.medicalblogs.de und →www.medizinische-blogs.de und befinde sich seit 19. August in einer öffentlichen Beta-Phase.

Bisher nehmen drei Blogs teil: →Homöopathie vom Arzt, →Krebscafé, und →medizin-im-text. Alle drei habe ich bis jetzt nicht gekannt und sie sind anscheinend auch durch den Rost der →intensiven →Vernetzungen gefallen, die in der →MedizinerInnen-Blogsphäre (Blogroll!) in den letzten Monaten erfolgt ist. Gut, „Homöopathie vom Arzt“, verfasst von Frau Dr. Ilse Prinz aus Dieburg, scheint es erst seit dem 16. August zu geben, das muss erst noch gefunden werden. Das „Krebscafé“ erscheint seit März 2008 und es gehört Herrn Andreas Thies aus Benningen. Leider erfahren wir nicht mehr über Herrn Thies. Bei Gesundheitsthemen fände ich es interessant zu wissen, wer jetzt da schreibt: Ein Arzt, ein Medizinjournalist, ein Betroffener, ein Interessierter? „Medizin-im-text“ schreibt Frau Dr. Dunja Voos aus Pulheim, sie sei Arbeitsmedizinerin und Medizinjournalistin und bloggt vorwiegend über Psychosomatik und Psychoanalyse. Das Blog gibt es schon seit November 2005. Nach Blogs mit Psycho-Themen habe ich ja seinerzeit – für meine Liste – händeringend gesucht, dieses hier ist mir entgangen. Umso schöner, dass es noch eins gibt.

Das Metablog →medizinische-blogs.de verlinke →“aktuelle Inhalte von Weblogs mit medizinischen Themen“. Jetzt frage ich mich nur, was „medizinische Themen“ sind. Geht es hier um medizinische Inhalte oder Themen aller Art? Sehr viele der MedizinerInnen schreiben nämlich keineswegs Fachartikel, vielmehr bloggen sie Schwänke aus ihrem ereignisreichen Arbeitsalltag. Ich bin schon gespannt was da kommt. Noch ist für mich nicht erkennbar, wohin der Weg führt. Ich wünsche jedenfalls einen guten Start.

Bemerkung: Der Artikel wurde nach einem Hinweis von Johannes berichtigt.

→Ich bin dann mal wieder weg.

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Ähnliche Artikel:

→Blogs von Ärztinnen und Ärzten und deren Nachwuchs

→Medizinblogs – die Vergessenen

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11 Responses to “Pause von der Pause – Medicalblogs”


  1. 1 skhor August 25, 2008 um 10:52

    Hi, ich kannte diese Med-Meta-Blog noch nicht. Interessanter Hinweis. Portale mit med Hinweisen und Info-Artikeln gibt es aber schon zuhauf und die laufen sicherlich teilweise auch gut. Ich lese dennoch lieber die Blogs mit den kleinen Geschichten aus Klinikalltag und drumherum.

  2. 3 krimi.krimi August 25, 2008 um 12:47

    Ja, es war ein Verleser. Korrektur: Das juristische Metablog heißt →Jurablogs.com. Freut mich, dass ich damit den Tag mancher Leute gemacht habe.

  3. 4 Georg August 25, 2008 um 13:09

    Beta-Phase vom Meta-Blog? Ich kannte bisher nur den Beta-Blogger. Aber ich kenne ja so vieles nicht…

  4. 5 thewritingfranz August 25, 2008 um 16:12

    Wie sagten die alten Germanen? Juristen – schlechte Christen.

  5. 6 krimi.krimi August 25, 2008 um 16:50

    @ Skhor: Ich auch. Aber ich glaube, als MedizinerIn kommt man auch nicht wirklich auf die Idee, sich medizinische Informationen aus Blogs zu holen.Ich bin da auch etwas skeptisch. Wenn es um medizinische Informationen geht, dann muss man ja sehr schnell die Qualitätsfrage stellen. Es werden ja bei Weitem nicht alle von Fachpersonal betrieben. Was jetzt auch noch nichts über die Qualität aussagt. Aber wie wir täglich erleben, saugen sich die Leute wirklich medizinische Tipps aus dem Netz. Ich denke, manche der Blogs sind sehr kompetent, aber wie sollen das PatientInnen erkennen? Oder meine armen Studierenden, die ständig aus dem Internet abschreiben müssen?

    @ Georg: Ja, wir erleben eine Renaissance des Griechischen.

    @ Franz: Da bin ich beruhigt. Ich habe mich schon nicht mehr ausgekannt. Soviel Wirbel um einen simplen Fehler. In den Kommentaren meine ich. Der ursprüngliche Hinweis war eh ganz charmant, aber dann zieht das gleich Kreise bis nach Pisa hinunter.

  6. 7 thewritingfranz August 25, 2008 um 21:50

    Wir Juristen haben es recht leicht. Wir finden Gesetze und OGH-Entscheidungen im Internet und müssen uns um Meinungen von Kollegen nicht sehr viel kümmern. Der praktizierende Jurist hält sich eben an alte Entscheidungen und vermeidet eigenständiges Denken weitestgehend, weil die kommen ja irgendwann vor den OGH und der wird seinem eigenen Denken, dass er schon einmal in Urteilsform gegossen hat, sicher den Vorzug geben. Nur wenn es sich ein Klient leisten kann, versucht man eine eigene Auslegung des Gesetzes, die von einer OGH-Entscheidung nicht gedeckt oder sogar konträr ist.

  7. 8 krimi0krimi August 25, 2008 um 22:23

    Tu mir hier keine Juristen beleidigen, auch wenn Du selber einer bist. Heute surfen anscheinend viele hier herum. Nicht, dass sie mir noch sauer werden.


  1. 1 Basic Thinking Blog | Medizin-Blogs Trackback zu August 25, 2008 um 16:52
  2. 2 Metablog: Die Welt der medizinischen Blogs | skhor.de Trackback zu August 25, 2008 um 19:20
  3. 3 Doctors Blog » Blog Archive » Die Welt der medizinischen Blogs Trackback zu August 25, 2008 um 21:28

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