Freudianisch-humanistische Ethik

definiert von James Ellroy in „Tiefe der Nacht“:

Stelle die Kenntnis von Verhaltensmustern zur Verfügung, um dem Subjekt einen Standpunkt der Objektivität zu eröffnen, von dem aus seine Neurosen dem Schrottplatz nicht funktionierender Dinge übeantworten kann. Zeige ihm, dass seine Ängste und extremen Phantasien irrational sind, und überzeuge es davon, dass es ein liebevoller, langweiliger, glücklicher Mensch ist.

aus: James Ellroy, „In der Tiefe der Nacht“, übersetzt von Rainer Schmidt, Goldmann 2006

Advertisements

2 Responses to “Freudianisch-humanistische Ethik”


  1. 1 thewritingfranz August 7, 2008 um 19:12

    Grammatikalisch nicht ganz korrekt dieser Artikel.
    Mich wundert es immer wieder, dass anscheinend die langweiligsten Menschen die glücklichsten sind. Komm oh lange Weile an meine Brust, ergötze mich und weile lange bei mir. Dann sehe ich mir mit dir auch „Hofrat Geigers letzte Liebe an.“

  2. 2 krimi0krimi August 8, 2008 um 8:33

    Ohje. Ich habe die Tippfehler korrigiert.

    Ja, das ist was dran. Dass es den langweiligsten Menschen oft nicht schlecht geht. Wobei für Freud selber Glück ja kein Ziel der Psychoanalyse war. Das hier ist eine Interpretation.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s




August 2008
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archive

Im Schaufenster

Robert Pucher: Katerfrühstück, Prolibris 2006

→Journal of Medical Internet Research

→medicalblogs.de

→Alblog aus Zams


%d Bloggern gefällt das: