Autoren ziehen gegen das Feuilleton los

… schreibt der →Standard. Der Autor Dante Andrea Fanzetti, verlegt übrigens in Tirol bei Haymon, räsnoniert in seinem Artikel über Feuilletons, die eine Seite lang über Autoren mit Baseballkappen schreiben, um dann in einem winzigen Kasten auf eine Lesung – ein Event – hinzweisen. Dort werde auch der Autor gezeigt, mit Baseballkappe. Das Buch, vielleicht die Arbeit von fünf Jahren sei nicht das Thema, eine Kränkung für Autoren: „Kulturredakteure sind zu People Redakteuren geworden.“

Einige können es sich aber leisten zu rebellieren, meint er und nennt Philipp Roths Roman „Exit Ghost“: Ein Literaturwissenschaftler wolle das vergessene Werk eines Autors in die Öffentlichkeit bringen und bediene sich dafür der Methoden des Boulevards. Darüber sei die Witwe vergessenen Autors entsetzt. Sie schreibe einen langen Brief an die Times, in dem sie den Kulturjournalismus der Zeitung als „Boulevardgeschwätz“ kritisiert. Auch Peter Handke treffe Feststellungen über die Journalisten. Den ganzen Artikel über Boulevard-Literatur-Journalismus und mögliche Gegenstrategien gibt es →hier zu lesen.

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