Lesestoff für Eilige

Wer an so einem wunderbaren Sommersamstag vielleicht etwas lesen will, das keine 800 Seiten hat, findet derzeit im Standard sein Fastfood:

Im Standard gibt es einen Text von Krimiautor Thomas Raab zu lesen. Thema: →Meine Seite. Der Text handelt von zwei Karlis, viel Tixo und die Doppeldeutigkeit des Begriffs „Seite“. Typisch Raab halt, alles zweideutig. Der Text gehört zur Standardserie „Grenzerfahrungen“, wie auch →“Manga, Manga, Manga“ von Clemens Berger: Ein Mann steigt in Kreta in einen Mini-Pickup und gerät in Gefahr: „Ich wiederhole, er brüllt, ich sehe den Wahnsinn in seinen Augen, den ich kenne, wenn ein Mann mir zeigt, daß er mir gleich etwas antun wird. „

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9 Responses to “Lesestoff für Eilige”


  1. 1 thewritingfranz Juli 6, 2008 um 9:16

    Unter 800 Seiten lese ich nichts.

  2. 2 krimi0krimi Juli 6, 2008 um 10:03

    Ja, nicht einmal, wenn es in Kreta spielt? Franz!

  3. 3 Reinhard Juli 6, 2008 um 14:01

    O weh, Franz, mein Tagesanbruch hat nur knapp über 400 Seiten. Aber, wenn du zwei nimmst?

  4. 4 thewritingfranz Juli 6, 2008 um 21:10

    Ich nehme vielleicht 2. Oder, Du fügst ein Gespräch zwischen drei Bassenaweibern über den EU-Vertrag ein, dann kommst Du locker über 800 Seiten.

  5. 5 Reinhard Juli 7, 2008 um 0:07

    Von wegen eu-Vetragsmonster, da gabs doch die Kurzgeschichte mit der amerikanischen Verfassung? Wie machen das die Amis?

  6. 6 thewritingfranz Juli 7, 2008 um 19:21

    Die amis kommen mit den ursprünglich ca. 30 Verfassungsartikel mit einigen Amendments aus. 2 von diesen Amendments betreffen die Prohibition, einmal verbieten des Trunkes, dann wieder erlauben. Da sieht man, wie wenig man für eine Verfassung braucht und wie sehr diese von der Mafia beeinflusst werden kann. Arbeiten tut man mit Interpretationen der Verfassung, das genügt. Interpretiert wird sehr nahe am Wortlaut und so kann sich immer noch jeder MannIn darauf berufen, dass ihmIn das Tragen von Waffen von der Verfassung gestattet wird. Da fährt die EisenbahnIn drüber.

  7. 7 Reinhard Juli 7, 2008 um 19:52

    Eine Verfassung soll kurz und dunkel sein, meinte Napoleon. Er wusste allerdings nicht, wie viel Beamte man in Brüssel parken kann.

    Und die Amendments? Das waren wohl eher die Betschwestern, mit der Prohibition. Die Mafia hatte ja kein Interesse, das Trinken wieder zu erlauben. Denen wäre die längere Verfassung schon recht gewesen.

  8. 8 thewritingfranz Juli 7, 2008 um 21:09

    Wo Du recht hast, hast Du recht. Es waren wohl nicht Al Capone und Co., die die Prohibition weghaben wollten. Die Betschwestern aber wohl auch nicht. Siehe dazu den Film: 40 Wagen westwärts. dieser spielt zwar in einer anderen Zeit, hat aber das selbe problem zum Thema: Frauen wollen nicht, dass Männer saufen. Daher denke ich doch, dass auch Frauen die Prohibition aufrechterhalten wollen. Nicht zu vergessen sind dabei Hintergedanken, welche Shakespeare so formulierte: Alcohol increases the desire, but decreases the performance.
    In unserem Fall müssen also die Frauen auf der Seite der Mafia gestanden sein. Arme Polizisten!
    Die Prohibition wurde schlussendlich aufgehoben, weil man einsah, dass sie nicht zu halten war und lustig weitergetrunken wurde, aber unter Opferung vieler Menschenleben, denen eine Kugel in der Leber mehr Schaden antat als der Alk.

  9. 9 Reinhard Juli 7, 2008 um 21:16

    So isses, Franz. Frauen scheinen da ein Problem mit der Realität zu haben. Realität ist ja bekanntlich die Illusion, die durch Mangel an Alkohol entsteht.


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