Medizinblogs- die Vergessenen

Skhor von →Skhor.de beklagt sich heute auf seinem Blog, dass er nie auf diesen aus dem Erdboden schießenden Medizinerbloglisten auftaucht und meint, sein Blog sei wohl zu gut im Internet versteckt. Da hat er Recht, hätte ich ihn gefunden, hätte ich ihn →längst gelistet, gerne hole ich das aber nach und lege einen →Link. Aus Frust hat er gleich selber eine →Liste gemacht, auf der er selber auch draufsteht und die ist hier extra verlinkt, weil auch weniger bekannte Blogs drauf sind, nicht nur die üblichen Verdächtigen. Und wenn er schon einmal am listen ist, listet er auch noch gleich die ganzen Medizinerbloglisten. Da hat er wirklich einmal aufgeräumt. Man braucht aber nicht zu befürchten, vor lauter Listen das Blog nicht mehr zu finden, wenn Skhor nicht listet, schreibt er kurzweilige Geschichten aus dem Krankenhausalltag. Die sind zwar auch teilweise zum Fürchten, daran merkt man wohl, dass sie authentisch sind.

Auch vergessen wird immer →Medikula, dabei studiert der sogar in Innschbruck. Gefunden habe ich ihn bei der →Hypnosekröte, auf Lischten taucht auch er nie auf und das hätte er wahrlich verdient. Wer in Innsbruck Medizin studieren will, soll das lesen. Wer dort an der MedUni lehrt, auch. ich hoffe nur, ich kriege den Herrn nie als Student, sonst finde ich mich noch in seinem Blog wieder.

Inzwischen schon gut in meiner Blogroll eingelebt, aber noch nie von mir lobend erwähnt, ist das Blog →“Schwedisch für Ärzte“. Hier bloggt die Familie Hässelbarth, die nach Schweden umgezogen ist, wo Herr Hässelbarth als Arzt in einem Krankenhaus arbeitet. Auch dieses Blog steht nie auf Listen, ich habe es beim →Assistenzarztblog aus den Kommentaren gezogen. Auch dort in den Kommentaren steht der →ChliiTierChnübler. Eine Tierärztin! Drei Mal darf man raten, in welchem Land sie ihre →Kastrationsliste erstellt. Aber keine Angst, sie bloggt in schönem Deutsch.

All diese Blogs sind sehr lesenswert. Ich bin gespannt, was als Nächstes daher kommt.

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17 Responses to “Medizinblogs- die Vergessenen”


  1. 1 skhor Juni 25, 2008 um 9:31

    Das ist ja nett. Viele Grüße, Sascha

  2. 2 ChliiTierChnübler Juni 26, 2008 um 2:21

    Ah da bin ich aber schon noch froh, hast Du mich in Deiner Beschreibung nun doch noch weiblich gemacht. ;)

  3. 3 krimi.krimi Juni 26, 2008 um 7:17

    Hallo, gern geschehen! Jetzt werd‘ ich noch rot, dass ich Dich zuerst zum Mann gemacht habe, das ist mir wirklich peinlich.

    Aber für jemanden, der Binnen-Is verwendet, und sich dafür anstänkern lässt, weil es eh klar sei, dass immer Frauen und Männer gemeint sind, wenn man Arzt oder Mechaniker oder Friseur oder Schornsteinfeger sagt, ist es nicht so leicht zu kapieren, dass hinter einem „Chnübler“ und einem „Assistenzarzt“ eine Frau steckt.

    Ich musste das Rätsel einfach zuerst lösen. „Chnübler“ ist jetzt nicht grad eindeutig weiblich, Steuererklärungen, Pferdehufe, Ehtanolbeiträge und Fanzonen auch nicht, die Kastrationsliste auch nicht, Filme schau ich nicht an und weiter habe ich zuerst nicht gelesen. Dass auf den Fotos Du drauf bist, weiß man ja auch nicht, wenn man das erste Mal da ist, ich kenne sonst kein Ärzteblog, auf dem Fotos der AutorInnen drauf sind, da steht dann halt irgendwo: Copyright bei Gratispixelquelleetcetera…

    Noch einmal: Tut mir Leid.
    Liebe Grüße
    von Margit

  4. 4 Reinhard Juni 26, 2008 um 11:59

    Wenn man nur wüsste, was ein(e) Chnübler ist???

  5. 5 krimi.krimi Juni 26, 2008 um 14:33

    Ja, da müsste man grad Bärnerdütsch können:

    chnüble=klauben, herumfingern

    steht im Wörterbuch →Bärndütschi Wörter

  6. 6 ChliiTierChnübler Juni 28, 2008 um 6:51

    Kein Vorwurf, einfach nur eine belustigende Anekdote :)

    Ist eben kein Ärzteblog ;) Sondern aus dem Privatleben einer Tierärztin. Aber ich brauche tatsächlich immer die männliche Form beim Erzählen. Überall ein „in“ anzuhängen entspricht mir nicht so :)

  7. 7 Reinhard Juni 28, 2008 um 14:08

    Wie erfrischend, Frau Chnübler, ich finde die BinnenI nämlich anstrengend. Jetzt muss ich nur noch üben, weil ich immer ChiliTierChnübler lese.

  8. 8 krimi.krimi Juni 28, 2008 um 14:26

    Das kann man leicht erfrischend finden, nachdem ich bereits herausgefunden habe, dass Frau Chnübler eine Frau ist. Und hier Fotos aufgetaucht sind, was die Sache einigermaßen eindeutig macht. Sonst hättest vielleicht Du Dich selber blamiert und sie mit Herr Chnübler angesprochen. Stolperst irgendwo im Netz auf diesen Chnübler und rufst ins Netz: Hallo, Herr Chnübler, wo sind Sie? Und dann taucht diese schöne Frau auf. Oder noch schlimmer, sie taucht gar nicht auf, weil sie sich gar nicht betroffen fühlt.

    Ich dagegen finde die Bilder des Privatlebens im Seziersaal und im Kuhstall sehr erfrischend. :))

  9. 9 Reinhard Juni 28, 2008 um 14:47

    Du bist die BloggerIn, ich kann in Ruhe zusehen, wie sich das entwickelt.

    Das Privatleben mit der Kastrierzange finde ich auch interessant. Diese Frau macht keine halben Sachen. Aber, wenn der Stier ein Chliitier ist, wo fangen da die großen an?

  10. 10 krimi0krimi Juni 28, 2008 um 14:49

    Ja, das wirft viele Fragen auf. Dieses ChliiTierBlog müssen wir auch verfolgen.

  11. 11 Reinhard Juni 28, 2008 um 15:01

    Vielleicht schaut sie noch einmal vorbei und erklärt sich. Diese Schweizer müssen große Tiere haben, da draussen.

  12. 12 ChliiTierChnübler Juni 30, 2008 um 23:36

    Grösse oder Technik – seit jeher ein beliebtes Thema in meinem Blog. ;)

  13. 13 ChliiTierChnübler Juni 30, 2008 um 23:40

    Oh – ich las gerade den Beruf der Bloggerin dieses tollen Blogs. Jetzt bin ich umso mehr gespannt, hier mitzulesen.

  14. 14 Franz Juli 1, 2008 um 20:34

    Ich habe auch einen tollen Blog, ich habe auch einen tollen Blog

  15. 15 Matthias August 26, 2008 um 0:07

    Hier noch ein neuer Ärzte Blog zum Thema Homöopathie

    http://homoeopathie-vom-arzt.de/

  16. 16 krimi0krimi August 26, 2008 um 0:23

    Den habe ich gestern grad verlinkt. Jaaa, Franz, Du bist auch verlinkt.


  1. 1 Pause von der Pause - Medicalblogs « krimi.krimi Trackback zu August 25, 2008 um 9:32

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