Was ist nur los in Österreich?

Warum schreiben die Leute in Zeiten wie diesen über Krimis statt über Fußbälle?

Das Literaturhaus schreibt zwar auch über →Fallrückzieher, aber nicht nur. Ganz frisch wurde dort Edtih Kneifls Buch →“Gnadenlos“ – 21 Kriminalgeschichten aus 21 Jahren rezensiert. Frau Kneifl ist Psychoanalytikerin und damit unter ständiger Beobachtung unserer Psychiatriekrimiredaktion. Frau Kneifl schreibt nicht nur Krimis, sondern auch über Krimis und was sie zu sagen hat, interessiert uns immer. Das mit den 21 Jahren haben wir aber nicht gewusst, das ist doch beachtlich.

NIcht sehr begeistert äußert sich „wps“ von den →Eselsohren über Thomas Raabs „Der Metzger sieht rot“. Handelt es sich um den „typischen Fall von ‚das Buch nach dem Überraschungserfolg?” fragt er und findet das zweite Buch des Autors etwas mühsam zu lesen. Das lese ich auch gerade. Da bin ich froh, dass es für mich das erste Buch dieses Autors ist, bei mir ist dieses Buch der Überraschungserfolg.

Beim Standard fragt man sich wirklich, ob sie in Zeiten wie diesen nichts anderes zu tun haben als über Krimis zu schreiben: Da wird ein Krimi von Friedrich Ani besprochen: →Wer tötet, handelt.  Die Kritik ist sehr begeistert. Außerdem erfahren wir, dass das neue „James Bond“ Buch ein →Instant-Bestseller sei und dass →“Commissario Brunetti“ weiter ermittle.

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4 Responses to “Was ist nur los in Österreich?”


  1. 1 thewritingfranz Juni 5, 2008 um 16:31

    Was los ist? Die Ruhe vor dem Sturm. Österreich wird Europameister nach einem Fußballkrimi im Finale. Da schlagen wir Deutschland in der 91.en Minute mit 3:2.

  2. 2 Franz Juni 5, 2008 um 17:31

    Das zweite Buch ist so der zweite Sex. Beim dritten mal weiß man schon mehr und wartet nicht darauf, dass es genau so ist, wie beim ersten mal. Also warten wir auf das dritte Buch.

  3. 3 Franz Juni 6, 2008 um 18:37

    Weil Fußballgeschichten bilden. So sagte z.B. Hans Krankl: Am wichtigsten ist der Sieg, alles andere ist primär. Und der Kampf des Schneckerl Prohaska mit der Dativ und die Genitiv ist einfach ein Buch wert (Wenn er dem Ball nicht getroffen hätte, wäre es kein Tor geworden etc.)

  4. 4 Reinhard Juni 6, 2008 um 18:53

    Beim Sicky, äh, Krankl, denk ich auch, solche sechs wie und fünf gibts keine vier, weil wir drei die zwei einzigen sind.


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