Die Diskussion um Amstetten und dessen Deutung geht weiter

Auch Franz Schuh schreibt jetzt zu Amstetten. Und zwar bei der →Süddeutschen Zeitung.

Noch einmal übersichtlicher die Zusammenstellung der Verweise aus dieser Diskussion →hier:

→Reinhard Kocznar

→Elfriede Jelinek

→Ritchie Robertson (bezieht sich u.a. auf Jelinek, allerdings nicht auf den hier verlinkten Artikel)

→Thomas Wörtche (bezieht sich u.a. auf Robertson)

→Joachim Linder (bezieht sich auf Wörtche)

→Bernd Kochanowski (bezieht sich auf Wörtche und Linder)

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8 Responses to “Die Diskussion um Amstetten und dessen Deutung geht weiter”


  1. 1 thewritingfranz Mai 26, 2008 um 7:05

    Habe den Artikel von Jelinek gelesen und bin enttäuscht. Das ist ja nur blabla. Und wenn sie eine Verknüpfung zwischen der Tat in Amstetten und Österreich insgesamt herstellen wollte, so ist das kräftig in die Hose gegangen. Der Text ist nicht einmal literarisch wertvoll geschweige denn psychologisch. Schuster bleib bei deinen Leisten. Ein Erwin Ringel hätte darüber schreiben müssen oder die Ärztin die sich hier umtut.

  2. 2 thewritingfranz Mai 26, 2008 um 7:16

    Wenn man deinen Artikel weiterliest, bezieht sich mit seiner Meinung jeder auf die Meinung von jemandem anderen, sie denken also nur derivativ. Nur Jelinek schreibt originär, aber eben nicht gut. Wahrscheinlich schreibt sie schon an einem Theaterstück „Amstetten“, mit Wort- und Satzungetümen. Das aber wäre die Aufgabe von Th. Bernhard gewesen, schade um ihn. Eigentlich sind alle hier angeführten Artikel recht billig. Und jedes Land hat seinen E.A.Poe und seinen ETA Hoffmann oder Stephen King oder Verdi,der Menschen in der Aida einmauert. Na und?

  3. 3 krimi0krimi Mai 26, 2008 um 7:33

    Ich mag nicht drüber schreiben, weil ich es nicht dersortiere, ich sammle nur und sortiere die Artikel, das ist einfacher als die Inhalte zu sortieren. Außerdem bin ich Psychiaterin und die Psychoabteilung hat eh schon genug gesagt, das reicht für die nächsten 100 Jahre. Ich sehe keinerlei Bedarf für noch einen Psychiaterinnen-Artikel. Franz Schuh gefällt mir dieses Mal sehr (vor zwei Wochen habe ich mich hier ja kräftig über ihn echauffiert), er schafft mir eine Struktur und Ordnung, mit der ich etwas anfangen kann. Indem er verschiedene Aspekte nebeneinander zulässt, ohne dass es gleich beliebig wird.

    Die Menschen, deren Artikel jetzt als „recht billig“ bezeichnet wurden, werden sich selber wehren, wenn sie Lust haben.

  4. 4 Reinhard Mai 26, 2008 um 11:08

    Für einen speziellen Psychiater-Artikel sehe ich auch keinen Bedarf, letztlich darf sich jeder zu jedem Ereignis äußern. Immerhin könnten sich ja auch Installateure berufen fühlen, weil ein verzweigtes Rohrsystem vorhanden war.

    Ich wehre mich überhaupt gegen den Ruf nach den Psychiatern. Wenn man das zu Ende denkt, dann wird jeder straffrei ausgehen, der ein Verbrechen besonders scheußlich macht.

    Der in letzter Zeit oft zu findende Vergleich von Jelinek und Bernhard tut mir aber besonders weh. Der flüssige Erzählstil eines Thomas Bernhard kann niemals mit dem unstrukturierten Schreibstrom der Jelinek verglichen werden, um nur einen Aspekt an Bernhard zu erwähnen.

  5. 5 krimi0krimi Mai 26, 2008 um 23:27

    Wenn jeder sich äußern darf, dürfen sich Psychiater aber auch äußern. In „jeder“ sind Psychiater hoffentlich inbegriffen.

  6. 6 Reinhard Mai 27, 2008 um 0:30

    Natürlich habe ich nicht das Recht, jemandem eine Wortmeldung abzustreiten, schon gar nicht der Psychiaterin als Hausherrin. Das wollte ich auch gar nicht.

    Davon abgesehen kenne ich ziemlich viele Psychiater(innen) recht gut und weiss, dass die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.

  7. 7 Decision Juni 19, 2008 um 7:06

    Somehow i missed the point. Probably lost in translation :) Anyway … nice blog to visit.

    cheers, Decision.

  8. 8 krimi0krimi Juni 20, 2008 um 15:55

    Hallo Decision,

    thank you für your kind Posting.

    This Blog-Post deals with Blog Reactions and Articles after the Case of Amstetten, when a familiy was captured in a cellar for decades. The article, Ritchie Robertson published in Times Magazine was followed by several reactions in Austrian and German press and Blogs. Above, i collected some Articles discussing this topic.


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