Die Alligatorpapiere-Urlaubsvertretungs- Redaktion, Sektion Österreich, verabschiedet sich

Unser Reptilienzoo hat noch einmal im Netz gefischt und eine wichtige Frage beantwortet: Was lesen österreichische Krimi-Filmregisseure, namentlich Götz Spielmann? Allan Watts und Rainer Maria Rilke, die →“Presse“ weiß das.

Wir haben es bereits gehört, Morgen wird die 700. Tatort-Folge ausgestrahlt. Aus Anlass bringt die „Kleine Zeitung“ ein Interview mit Harald Krassnitzer, seines Zeichens →“beliebtester Tatort-Kommissar aller Zeiten“ bei „News“ und „TV-Media“. Das Interview ist ein bisschen knapp geraten, eine Frage durfte dennoch nicht fehlen: Die nach dem →Lieblings-Ermittler.

Es ist nicht viel los im Krimisektor, gehn wir also an die frische Luft. Einen wunderschönen Sonntag Morgen wüsnche ich!

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15 Responses to “Die Alligatorpapiere-Urlaubsvertretungs- Redaktion, Sektion Österreich, verabschiedet sich”


  1. 1 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 9:15

    Schade, es war sehr schön hier mit Dir. Deine Kommentare waren super, bestens recherchiert. Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntagmorgen. Und schau nicht immer nur Pfede an. Diese kommen als Täter nur selten in Betracht.

  2. 2 krimi0krimi Mai 25, 2008 um 9:22

    Dann ist endlich wieder mehr Zeit für Bldung. Das ist ein Bildungsblog!

  3. 3 krimi0krimi Mai 25, 2008 um 9:23

    Und Wissenschaft. Die rreeeeine Naturwissenschaft!

  4. 4 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 9:33

    Aha, sind wir wieder bei der Bildung! Wer war die erste Frau, mit der Goethe Sex hatte? Und wie hoch ist der höchste Berg in der Sahara? Und wie hiess das Kriminalstück, das in London mehrere Jahrzehnte auf der Bühne gespielt wurde und von wem stammt es?

  5. 5 krimi0krimi Mai 25, 2008 um 9:48

    Zum Beispiel das gehört dringend bearbeitet:

    „The mad doctor in fiction“ von Dirckx JH von der University of Dayton Health Center, Ohio.

    Da war ich doch einmal. Also, nicht im Health Center, sondern in Wendy’s, wenn ich mich recht erinnere. Da muss es doch Erinnerungsfotos geben, ich habe damals den Ort genützt, um einen Friedensvertag mit jemandem zu schließen. Ich glaube, vor einem Kampfflieger, der dort herum steht, haben wir das gemacht. Also, Dayton ist nicht nur →Friedensvertragsort, sondern auch Zentrum der medizinischen Krimifigurenforschung, das habe ich nicht gewusst.

    Das Problem ist nur, dass das besagte Werk in einer Zeitschrift erschienen ist, die so heißt:

    „Pharos Alpha Omega Alpha Honor Med Soc.“
    Und das schon 1992, in Ausgabe 55(3)

    Klingt griechisch irgendwie, haben wir jedenfalls nicht. Hat das zufällig jemand?

  6. 6 krimi0krimi Mai 25, 2008 um 9:52

    Da hat sich jetzt etwas überschnitten: Natuuuurwissenschaft, Franz, Natuuuuurwissenschaft! Für Privatangelegenheiten von Schriftstellern erkäre ich mich als nicht zuständig. Wie willst Du denn das naturwissenschaftlich untersuchen, mit wem Goethe zuerst Sex hatte? Da sind die naturwissenschaftlichen Beweise ein bisschen dünn, lieber Franz.

  7. 7 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 9:58

    Bildung ist eben nicht nur Naturwissenschaft. Naturwissenschaft ist Fachwissen, so wie Holzhacken, weil da muss man wissen, wie man genau den Eichenholklotz (Scheitl) treffen muss, um mit einem Schlag den Klotz zu spalten. Du wirst deshalb aber den Holzhacker nicht als gebildet bezeichnen. Und jemand, der sich mit Literatur beschäftigt, sollte wissen wann Goethe Sex hatte, das erste Mal.Tipp: römische Elegien!

  8. 8 krimi0krimi Mai 25, 2008 um 10:15

    Nein, nein, nein, nein, Naturwissenschaft ist nicht Fachwissen, sie untersucht, berechnet und beschreibt die Phänomene. Ein Holzhacker weiß, wie man aufs Scheitl haut, weil er es von seinem Vater gelernt hat. Die Naturwissenschaft aber berechnet Dir die Kräfte, die zwischen Hacke und Scheitl wirksam werden müssen, um es mit akurat einem Schlag zu teilen. Und zwar unter variablen Bedingungen: Zu nennen wären etwa die Sonneneinstrahlung, die zur Zellulosebildung des Holzes beigetragen hat, das Fälldatum und die danach eintretende Trocknung des Holzes, die wiederum mit der Lagerung in entsprechenden offenen oder geschlossenen Räumen mit entsprechender Luftfeuchtigkeit einhergeht. Außerdem die Beschaffenheit des Holzes: Gehen Äste durch oder nicht, das weiß sogar der Holzfäller noch. Dann der Schliff der Axt, und jetzt wird es ganz interessant: Der Einschlagwinkel und die Kraft, mit der die Axt geführt wird, was wiederum von der Übung des Holzfällers abhängt, was sich wiederum durch entsprechende Bildgebung des Gehirns nachweisen lässt. Daaas, lieber Fanz ist Naturwissenschaft.

  9. 9 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 10:51

    Daaaaaaaaaaaaas liebe Margit ist literarische Bildung. Du hast nur Angst vor Goethe, darum ziehst du dir auf die NW zurück.

    http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Elegien

    Die Römischen Elegien markieren einen Wendepunkt in Goethes eigenem Leben: sie sind ein sehr persönliches Zeugnis der Emanzipation des Dichters von der Enge der heimatlichen Verhältnisse. Angeregt von den Liebeselegien der antiken Dichter Catull, Ovid, Properz und Tibull griff er deren Gestaltung und Thematik auf. Die Nähe zur Antike zeigt sich nicht allein in den Kunstwerken Roms, sondern ebenso im Nachempfinden der antiken Haltung zur Liebe: „Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.“

    Goethe beschreibt seine eigene Situation und die Erfahrung, die er mit der Liebe gemacht hat Was für seine nach Rom reisenden Zeitgenossen ein simples erotisches Abenteuer geblieben wäre, wurde bei ihm zur anspruchsvollen literarischen Anregung. So verarbeitete er sowohl sein eigenes kulturelles und erotisches Rom-Erlebnis als auch die junge Liebe zu Christiane Vulpius nach seiner Rückkehr in die Heimat. Gleichzeitig verschmolz er seine Erfahrung des freien römischen Lebensstils mit seiner Auffassung von augusteischer Antike. Streng in der Form, doch in der Thematik ungebunden bilden die Römischen Elegien das Gegenstück zum Paradebeispiel klassizistischer Dichtung, der „Iphigenie auf Tauris“, die er in Italien fertiggestellt hatte.

  10. 10 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 17:24

    Gratuliere zu Washington und New York.

  11. 11 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 19:55

    Manchmal frage ich mich: Wie kann eine so schöne Frau, wie die Ärztin hier, sich mit Morden als Hobby befassen, wobei die Qualität der Beiträge schon eher professionell sind. Tja, das sind halt so die Männergedanken, die Schönheit nicht mit Mord verknüpfen können und daher oft Opfer werden.

  12. 12 krimi.krimi Mai 25, 2008 um 20:02

    Genau! Einer Frau etwas nicht zuzutrauen, führt schnurstracks ins Verderben.

  13. 13 Reinhard Mai 25, 2008 um 21:35

    Richtig, wer nur bis Iphigenie liest und Elektra übergeht, dem geht es so.

  14. 14 thewritingfranz Mai 25, 2008 um 21:39

    Wer liest die Elektra nicht? Mein Liebling aber ist Antigone. Mit Iphigenia und Elektra allein kommt man nicht durch.

  15. 15 Reinhard Mai 25, 2008 um 22:57

    Was das Zutrauen betrifft schon…


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