Die Psychiatriekrimi – Longlist

→Henny Hidden hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es für den Leser anschaulicher wäre, wenn es hier eine Liste der Krimis gäbe, die wir für unser →Psychiatriekrimiprojekt in die engere Wahl gezogen haben und wo sie Recht hat, hat sie Recht. Hier also die Longlist:

Wir („wir“ ist kein →Pluralis Majestatis, wir sind ein Vierer-Team) arbeiten derzeit an:

* Rossmann (A): Freudsche Verbrechen
* Kleen (D): Psychiatrie
* Ablow (USA): Psychopath
* Ablow (USA): Ausgelöscht
* Hochgatterer (A): Die Süße des Lebens
* French (GB): Das Rote Zimmer
* Fitzek (D): Die Therapie – fliegt eventuell raus, da zu seltsam
* Katzenbach (USA): Der Patient
* Katzenbach (USA): Die Anstalt – fliegt wahrscheinlich raus, da es so in die Vergangenheit erzählt ist, dass es nicht zu unserer Prämisse „moderne Psychiatrie“ passt
* Mischke (D): Der Tote vom Maschsee
* Gehring (CH): Rätselhafter Tot in Zähringen
* Thomashoff (D,A): Die Notizen des Doktor Freud
* Harris (USA): Das Schweigen der Lämmer
* Harris (USA): Hannibal

und jetzt neu, wenn es sich noch ausgeht:

* Brac (F?): Du hast ein dunkles Lied mit meinem Blut geschrieben
* Ruff (USA): Bad Monkeys

Was wir gefunden, aber nicht gelesen haben, weil es keiner übernehmen wollte:

* Elroy: In der Tiefe der Nacht
* Atkins: Gift
* Title: Romeo
* MacDonald: Die Küste der Barbaren
* Carr: Engel der Finsternis
* Ablow: noch vier Clevenger-Thriller: kennst Du einen, kennst Du alle, zwei sind genug
* Sharpe: Mohrenwäsche
* Glass: Tiefer Fall
* Mina: Refugium
* Willcocks: Die Gefangenen von Green River
* Clark: Das Anastasia-Syndrom
* Grimes: Was am See geschah

Meine Güte, sind das viele! Ich dachte, es sind drei oder vier Ungelesene! Da sind welche drunter, durch die ich mich nicht mehr quälen will, wenn ich zwei Rezensionen gelesen habe. Der eine oder andere könnte aber schon noch interessant sein. Wir haben zumindest darauf geschaut, dass wir die deutschsprachigen AutorInnen, von denen wir wissen, komplett haben.

Weitere Tipps sind willkommen, auch wenn wir sie nicht mehr rechtzeitig vor dem Kongress, auf dem wir die Arbeit vorstellen wollen, lesen können. Aber vielleicht wird ja noch einmal mehr draus.

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2 Responses to “Die Psychiatriekrimi – Longlist”


  1. 1 krimileser April 10, 2008 um 11:08

    „Die Anstalt“ passt insofern recht gut, als dass, soweit ich mich an das etwas langatmige Buch erinnere, das Leben der Hauptperson auch den Wandel der Psychiatrie weg vom Verwahren hin zum … (wenn man böse wäre, zum allein gelassen werden) illustriert.

    Ähnlich ist es auch bei P.J. Parrish vielschichtigen, unterhaltsamen „An Unquiet Grave“ (natürlich nicht übersetzt).

    Die Anfangssequenz von Ken Bruens Priest spielt in der „Irrenanstalt“, hier ist die Anstalt aber mehr eine literarische Figur und der Psychiater nur eine Nebenperson (ceterum censeo).

  2. 2 krimi0krimi April 10, 2008 um 21:07

    Das ist in der Tat bedenkenswert. Ich habe keine Freude mit der „Anstalt“, weil die „modernen“ Psychiater in diesem Buch so gesichtslos sind, dass ich sie als praktisch nicht vorhanden wahrnehme. Ich weiß wirklich nicht, was ich über diese Figuren schreiben soll. Haben sie überhaupt einen Namen? Aber eigentlich sollte man gerade das zum Thema machen.

    Langatmig? Ich habe es gerne gelesen. Neben manch anderem Krimi, den ich für dieses Projekt gelesen habe, ist es äußerst kurzatmig.

    Die anderen zwei Bücher setze ich auf die Liste „interessant“. Wenn dieses Psychiaterkrimi-Kongressposter vorbei ist, werde ich auch wieder Bücher lesen, die nicht unbedingt ins Kongress-Beuteschema passen.

    lg
    Margit


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