Mit 'Anthologie' getaggte Einträge

Regiokrimiprojekt

Auf der Seite des Ronald Henss Verlags läuft gerade ein Regiorkimiprojekt, aus dem eine Anthologie hervorgehen soll.

Kurzgeschichten sollten bis zum 30.11.08 dort eingestellt werden, Geschichten, die im Ausland spielen, sind dort aber nicht erwünscht. Inland wäre in diesem Fall Deutschland.

→Link

Sternzeichenkrimis? – ein Anthologieprojekt

Ich weiß nicht, ob ich jetzt auf ein neues Genre gestoßen bin, nämlich den Sternzeichenkrimi: Ursula Schmid-Spreer und →Anna Banfhile geben in Zusammenarbeit mit dem Lerato-Verlag eine Antholgie zu folgendem Thema heraus:

Die Sterne stehen gut – Mord perfekt

Gesucht werden “Morde, die sich nach Horoskopen oder dem Sternzeichen richten.” Im Originalton stellen die Herausgeberinnen sich das so vor:

Der quirlige Wassermann ist jemandem ein Dorn im Auge, die ausgeglichene Waage stellt sich als intrigant heraus. Und der Stier überrumpelt alle, will mit dem Kopf durch die Wand. Dem Krebs wird sein Horoskop zum Verhängnis, denn anstatt Liebe bringt der Partner Mord. Alle 12 Sternzeichen bieten noch Tausende von Möglichkeiten.

Die besten Texte sollen in einer Anthologie und eventuell auf der →Homepage des Lerato-Verlags erscheinen. Außerdem gibt es Preise zu gewinnen: Erstens die Teilnahme “am Autorentreffen 2009 einschließlich einer Übernachtung und Verpflegung am 21.5.2009″, Abos der Zeitschrift →”Federwelt”, Bücher, →”Normbrettchen” und das →”Handtuch für Autoren” des Uschtrin Verlags. Liebe Ausschreibende, ich bin ja sehr wohlwollend gegenüber Kleinverlagen, Anthologieprojekten und derartigen Initiativen. Aber ein paar Erklärungen wären nicht schlecht, wenn man Leute außerhalb des eigenen Gartenzauns ansprechen will. Soll ich jetzt wissen, um welches Autorentreffen es sich handelt und wo das stattfindet? Oder richtet sich die Ausschreibung nur an Leute, die im Bilde sind? Ist das ein Insidertreffen? Gut, dass ich mich nicht auskenne in der Sternzeichnerei, es betrifft mich also nicht persönlich, da ich mich außerstande sehe, dieses Genre zu bedienen. Lästiger ist, dass der Link zur Ausschreibung auf der Homepage nicht funktioniert (hier ist der →Link ins Leere), und die Ausschreibung auch sonst nirgends auf der Hompage aufzuspüren ist. Deshalb gebe ich jetzt ausnahmsweise – ich sehe mich nämlich sonst mehr eine Litfasssäule, auf der plakatiert wird, und nicht als Informationsbüro – die Einsendeformalien bekannt:

Die Autoren, deren Geschichten in der Anthologie veröffentlicht werden, werden per E-Mail benachrichtigt und auf der Verlagshomepage aufgelistet. Einsendungen bitte als doc- oder rtf-Anhang, nicht mehr als 9.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen; bitte unbedingt einhalten!), eine Überschrift, Schrift Arial 12, Zeilenabstand 1,5 ohne Silbentrennung, keine weiteren Formatierungen (wie Zeilen- oder Seitennummerierungen), unter dem Text genaue Anschrift und E-Mail-Angabe.

Einsendungen an: mailto:kriminalqueen@yahoo.de

Oioioi, da muss ich doch schon wieder meckern. Eine Fantasienamengratisemailadresse ist nicht grad eine vertrauensbildende Maßnahme. Da muss ich jetzt aus meinem Nähkästchen plaudern: Einstmals hatte ich die Ehre, für die Literaturzeitschrift →Cognac&Biskotten* Texte zu sichten. Und nein, man bekommt nicht die Texte, die man verdient. Man fragt sich öfter einmal: Womit habe ich das verdient? Und wenn man Glück hat, kriegt man unter den Bergen von Texten auch die, von denen man glaubt, man habe sie verdient. Aber wie bringt man AutorInnen dazu, einem ihre in schlaflosen Nächten hart erarbeiteten Kostbarkeiten anzuvertrauen? Durch kryptische und lieblos zusammengeschusterte Ausschreibungen? Das Angebot, das Produkt harter Arbeit an Fantasieydressen wie kriminaltango@mystery.eu zu schicken? Nur gut, dass wenigstens →”Ursula Schmid-Spreer” ein Name ist, den man in der Schreib- Kleinverlags- Anthologieszene vielleicht schon einmal gehört hat. Aber ehrlich: ursulaschmidspreer@irgendwo.de wäre netter.

Quelle: Newsletter →TheTempest

* Zu meiner Zeit haben wir noch 300 individuell formulierte Ablehnungen pro Ausgabe geschrieben, sind aber irgendwann an unserem Anspruch gescheitert.

Agatha Christie Krimipreis 2009

Endlich einmal ein Wettbewerb, bei dem auch der Reinhard mitmachen darf. Gerüchteweise war er ja sehr enttäuscht, dass er nicht in die Zielgruppe von →Lizzynet fällt, also weiblich und zwischen 12 und 22.

Der Fischer Taschenbuch Verlag, Hugendubel, FOCUS Online und das Krimifestival München vergeben den Agatha-Christie-Krimipreis und suchen die besten Krimiautoren Deutschlands.

Das steht auf der Seite der Fischerverlage und das klingt jetzt einmal gar nicht gut für den Reinhard, denn der beste Krimiautor Deutschlands kann er genau genommen nicht werden, dazu ist er zu tirolerisch. Außerdem schaut es so aus, als dürften nur Männer teilnehmen. Weiter unten heißt es aber:

Am Agatha-Christie-Krimipreis 2009 kann jeder teilnehmen – außer Mitarbeitern der Veranstalter und deren Angehörigen.

Jeder, das wären dann also auch Österreicher und Frauen. Reinhard kann also mitmachen und Anobella auch. Dass es den Veranstaltern ernst ist mit den Ausländern und den Frauen zeigt die Preisträgerliste des letzten Jahres, da sind drei Frauen und ein Mann drauf und eine Frau stammt aus der Schweiz. Wenn eine Schweizerin bester Krimiautor Deutschlands werden kann, dann kann das sicher auch der Reinhard.

Gewinnen kann man eine sündteure Uhr und einen sündteuren Füller, außerdem werden die Gewinnertexte in einer Anthologie veröffentlicht und bei Fischer veröffentlicht zu haben, klingt doch gut. Gefragt wird nach einer Kurzgeschichte von maximal 10 Standardmanuskriptseiten zum Thema “Die Uhr läuft ab” und die ganze Ausschreibung gibt es bei →Fischers drüben. Einsendeschluss ist der 22.8.2008.

Gefunden per →Glarean Magazin.

Ankündigung – der Duft des Doppelpunkts und die rote Lilo …

Die BloggerkollegInnen Petra Öllinger und Georg Schober vom Literaturblog →Duftender Doppelpunkt möchten uns über ihr Literaturprojekt informieren: Unter dem Titel “Der Duft des Doppelpunkts – Literatur der Arbeitswelt” haben 323 TeilnehmerInnen aus 8 Ländern über 400 Texte verfasst. Aus dem Wettbewerb entstand die Anthologie: →Rote Lilo trifft Wolfsmann.

Die Anthologie wird im Rahmen einer Festveranstaltung am 16. Mai um 19 Uhr in der Bücherei Sandleiten, Rosa-Luxemburg-Gasse 4, 1160 Wien präsentiert. Der Augustin-Chor →”Stimmgewitter” bereichert den Abend musikalisch, der Eintritt ist frei und ein kleines Buffet gibt es auch. Wegen des begrenzten Platzangebots bittet Frau Öllinger um eine Anmeldung unter: →info@petra-oellinger.at

Hingewiesen sei auch auf das →Bookcrossing-Projekt: Am 16. Mai, dem Tag der Buchpräsentation werden getreu dem Motto “Regalhaltung von Taschenbüchern ist Literaturquälerei” einigen Büchern an verschiedenen Orten Wiens die Freiheit geschenkt.

Außerdem gibt es ein →Quiz, bei dem die neue Anthologie zusammen mit einem Buchpaket unter den TeilnehmerInnen verlost wird.

Alle Informationen zum Projekt gibt es →hier.

Tierkrimis gesucht

Nachdem Ludger Menke bekanntlich Tierkrimis mag (siehe seine Rezension “→Platzpatrone Folge 1 – voll belämmert”) und anno dazumal aufgrund meiner verspäteten Ausschreibung einen Schafskrimiwettbewerb →verpasst hat, habe ich extra für ihn wieder eine Tierkrimiausschreibung ausgegraben:

Für ein Anthologieprojekt zur Unterstützung des Tier- und Vogelparks Schotten werden unter dem Motto “das Känguru-Komplott” Tierkrimis gesucht. Das Tier muss zur Lösung des Falls entscheidend beitragen. Und jetzt das Beste: Einsendeschluss ist der 31.5.2008, genug Zeit für Ludgers Schafskrimi.

Außerdem ist der Link zu den Veranstaltern ein →Geheimtipp, es sind noch wenig Leute dort. Extra für →Anobella ist dort sogar ein Flocke-Counter eingebaut. Vielleicht kann man den auch gewinnen.


 

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