Archiv der Kategorie 'Gefunden'

Georg!

Bitte lass mich aus Deinem Spamfilter! Zuerst filtert mich dpr, dann filtert mich Ludger, jetzt filtert mich Georg.

Dann muss Georg halt drauf verzichten, dass ich ihm mitteile, wie gut sich das bei Ihm gefundene norddeutsche Wort “→utzt” bereits ins Österreichische fügt, nachdem ich es erst ein paar Tage gebraucht habe:

Du Oida, tua mit net utzn!

Des utzt mi å.

Wennst nit gleich aufhörst mit’m utzn, denn ziag i Dir die Ohrwaschln lang!

Aber Georg wollte ja nicht. Zuerst führt er dieses Wort in die Diskussion ein und dann kommt es auf die Spamfilterliste der unanständigen Wörter. Zu Georgs Wörtertauschbörse, auf der man derartige Wörter eintauschen könnte, wenn man nicht ausgeschlossen würde, tät es →hier gehen.

Nachtrag, nachdem Georg es abstreitet: Das Beweisfoto - Georg spamfiltert mich. Bitte auf das Bild klicken, dann kann man den Text im gelben Balken lesen.

US-Bürger schlagen die Warnungen ihrer Botschaft in den Wind, treiben sich auf Fanmeilen herum und entdecken neue Gefahren

Ich liebe ja diese Blogs, auf denen AusländerInnen über uns (damit meine ich jetzt der Einfachheit halber deutsprachige MitteleuropäerInnen, denn konkret sind jetzt Deutsche gemeint) bloggen. Den soviel erfährt man sonst nie über die eigenen Marotten. Eins dieser Blogs ist das Blog der →Heidelbergerin, die aber keine Heidelbergerin im herkömmlichen Sinn ist, sondern eine in Heidelberg lebende Amerikanerin. Auf ihrem Blog kann man zum Beispiel erfahren, dass Duschgel mit ätherischen Ölen von Bergamotte, Cassis und Orangenblüte “happyful” macht. Gefunden habe ich die Heidelbergerin über einen Link zu meinem →gestrigen Beitrag über die Warnung der US-Botschaft vor Fanmeilen. Die Heidelbergerin hat auf ihrem Blog sage und schreibe siebzehn derartiger Beiträge zusammengetragen, manche von Auslands- amerikanerInnen. Und dort kann man allerhand über deutsche Bräuche und Sitten erfahren. So meint das multinationale Blog →”Deutsche Welle”, dass die Ängst der US-Botschaft bezüglich der Fanmeilen möglicherweise tiefer gehen:

Many of the viewers at the so-called fan miles, it turns out, are hopped up on a liquid intoxicant known as “beer.”

This substance has been known to lead to outbreaks of mirth, loss of equilibrium and unintended and later regretted coupling among users.

Wirklich, wirklich gefährlich sei aber eine Substanz, die “Bratwurst” genannt wird. So führt die Deutsche Welle aus:

In addition, soccer fiends have been reported to consume things called “bratwurst,” which, depending on quality, can emit streams of hot fluid, known in street lingo as “grease,” when improperly chomped upon.

Mit herzlichem Dank an die Deutsche Welle. Ich werde mir Schuhe mit einem guten Profil besorgen und gut darauf achten, wo ich hintrete, wenn ich das nächste Mal durch eine Fanmeile gehe.

Medizinblogs- die Vergessenen

Skhor von →Skhor.de beklagt sich heute auf seinem Blog, dass er nie auf diesen aus dem Erdboden schießenden Medizinerbloglisten auftaucht und meint, sein Blog sei wohl zu gut im Internet versteckt. Da hat er Recht, hätte ich ihn gefunden, hätte ich ihn →längst gelistet, gerne hole ich das aber nach und lege einen →Link. Aus Frust hat er gleich selber eine →Liste gemacht, auf der er selber auch draufsteht und die ist hier extra verlinkt, weil auch weniger bekannte Blogs drauf sind, nicht nur die üblichen Verdächtigen. Und wenn er schon einmal am listen ist, listet er auch noch gleich die ganzen Medizinerbloglisten. Da hat er wirklich einmal aufgeräumt. Man braucht aber nicht zu befürchten, vor lauter Listen das Blog nicht mehr zu finden, wenn Skhor nicht listet, schreibt er kurzweilige Geschichten aus dem Krankenhausalltag. Die sind zwar auch teilweise zum Fürchten, daran merkt man wohl, dass sie authentisch sind.

Auch vergessen wird immer →Medikula, dabei studiert der sogar in Innschbruck. Gefunden habe ich ihn bei der →Hypnosekröte, auf Lischten taucht auch er nie auf und das hätte er wahrlich verdient. Wer in Innsbruck Medizin studieren will, soll das lesen. Wer dort an der MedUni lehrt, auch. ich hoffe nur, ich kriege den Herrn nie als Student, sonst finde ich mich noch in seinem Blog wieder.

Inzwischen schon gut in meiner Blogroll eingelebt, aber noch nie von mir lobend erwähnt, ist das Blog →”Schwedisch für Ärzte”. Hier bloggt die Familie Hässelbarth, die nach Schweden umgezogen ist, wo Herr Hässelbarth als Arzt in einem Krankenhaus arbeitet. Auch dieses Blog steht nie auf Listen, ich habe es beim →Assistenzarztblog aus den Kommentaren gezogen. Auch dort in den Kommentaren steht der →ChliiTierChnübler. Eine Tierärztin! Drei Mal darf man raten, in welchem Land sie ihre →Kastrationsliste erstellt. Aber keine Angst, sie bloggt in schönem Deutsch.

All diese Blogs sind sehr lesenswert. Ich bin gespannt, was als Nächstes daher kommt.

Krimi-Meldungen aus Österreich

Österreich bespricht wieder Krimis. Zum Beispiel der Standard Anders Roslunds und Börge Hellströms →”Todesfalle” Das Buch spielt in Ohio und Schweden und es gehe um Rache, Wiedergutmachung und ethische Fragen großer Tragweite, namentlich die Todesstrafe. Es handle sich um ein zorniges, ausgesprochen widerwärtiges, aber notwendiges Buch, so der Standard.

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Das Leben abseits der Fanmeile

Man glaubt es kaum. Es gibt auch ein Leben abseits der Fanmeile. Abseits! Lisa Lercher hat ein Buch geschrieben, das →”Besser tot als nie” heißt und Claudia Peer vom Literaturhaus hat es rezensiert. Allerdings sollen in zwei der 13 Kurzgeschichten auch Fußbälle vorkommen. Ich meine nur: In anderen Zeiten würde man das nicht einmal erwähnen, das ist ein Schnitt, der kommt in den besten Familien vor. Aber momentan fällt alles auf, was irgendwie rund ist, und sei es nur ein Rad Appenzeller-Käse.

Auch dass Donna Leon einen neuen Krimi geschrieben hat, erfahren wir schon aus den Medien. “Lasset viele Kinder zu mir kommen” spielt in Venedig und der Komissar heißt “Commisario Brunetti.” Außerdem gehe es um das Geschäft mit der menschlichen Reproduktion und das Buch sei voller →”widerlicher Charaktere”, meint der Standard.

In diesem Blog haben wir ja schon eifrig “A Quantum of Solace” übersetzt, den Titel des neuen James Bond. Nun meldet die Presse, dass der deutsche Titel →”Ein Quantum Trost” sein wird, jedoch nicht ohne zu ergänzen, dass “Quantum” laut Duden “Menge, Anzahl, Maß, Summe” bedeute. Anscheinend ist James Bond mit Duden eine Kooperation eingegangen. Ich sehe schon die Marketingstrategie: Dudens (was ist denn die Mehrzahl von “Duden”? Das steht nicht im Duden) mit dem Konterfei von Daniel Craig auf dem Cover werden in den Kinos als Fanartikel verkauft. Man braucht Kreativität, wenn man auf dem Buchmarkt bestehen will.

Coverstudie, Teil 2

Maren und Anna (wo ist Stephani geblieben?) vom Bibliomanie-Blog haben den 2 Teil ihrer →”Cover-Unfälle” ins Netz gestellt. Dieses Mal geht es um gesichtslose Figuren, Frauenhände und schwere Stoffe auf historischen Romanen. Wenn man die Cover ansieht, möchte man meinen, dass alle aus einer Reihe eines Verlags stammen und da fange ich mich an zu wundern. Wollen sich die Verlage nicht voneinander abgrenzen? Ist es ihnen völlig gleich, ob ich zu Goldmann oder Heyne greife? Es scheint fast so.

Ich möchte noch ergänzen, dass ein historischer Roman anscheinend einen Titel hat, der auf -in endet: “Die Goldhändlerin”, “die Kastellanin”, “die Löwin….” Ich fordere hier wirklich eine akzeptable Männerquote!

Blogs von Ärztinnen und Ärzten und deren Nachwuchs

Immer wieder wird →bemängelt, dass es so wenige bloggende Ärzte gebe. Im deutschsprachigen Raum, während in den USA bereits das →Best Medical Blog gekürt werde. Dann wird spekuliert, woran es wohl liege, Zeitmangel, Schweigepflicht, was auch immer. Ich würde sagen, die Situation ist auch deshalb so schlimm, weil die Psychos immer vergessen werden. Warum nur vergisst jeder immer auf die Psychos?

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Österreich am Wochenende …

ist sonnig, voller Fußbälle und arm an Krimimeldungen. Ein paar haben wir aber noch unter den Fußballbergen ausgegraben:

„Guten Tag, ich komme von den Nachbarn. Könnte ich bitte vier Eier ausleihen?“, so stellen sich zwei skrupellose junge Männer bei einer Familie vor. Kurz darauf ist die Familie tot.

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Buchmarketing

Buchcover sollen ja wesentlich zum Erfolg eines Buches beitragen. Eine interessante →Coverstudie stellen Maren und Stephani auf ihrem Bibliomanie-Blog vor.

Jede Menge Interviews

→Ludger Menke tut es, →dpr tut es, Aveleen Avide →tut es →ganz exzessiv und →sogar mit →Videos. →Die →AmerikanerInnen →tun →es →sowieso: Blogger und Bloggerinnen machen gerne Interviews mit Autoren und AutorInnen.

Jetzt hat sich das einmal umgedreht: Krimiautorin Nessa Altura →interviewt Bloggerin →Henny Hidden. Mit Foto!

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