Archiv der Kategorie 'Bloggerei'

Was hier gesucht wird

Die Suchwortkombinationen (was für ein Wort!), die Leute hierher führen, verblüffen mich immer wieder. Insbesonders, weil so manches hier wirklich nicht zu finden ist.

Suchwörter

Nicht hier ist zum Beispiel dpr, der ist nämlich →dort, flirtet aber gerade ganz wild. Kein guter Zeitpunkt für Groupies, aber ich tu was ich kann, und gebe zumindest die Adresse her.

Die Sache mit den Nahrungsketten in Städten gibt es hier auch nicht, das interessiert mich selber, wie das so ist mit den Nahrungsketten in Städten. Auf dem Land geht das ja so: Kuh frisst Gras, Mensch frisst Kuh. Aber in der Stadt? Wo es schon an Gras fehlt? Wer das weiß, möge bitte den Link in den Kommentaren posten. Städte sind wirkich unwirtlich, es fehlt schon am Nötigsten wie Gras. Ich frage mich immer wieder, wie dort überhaupt einer überlebt.

Hochgeschlossene Kittel gibt es hier auch nicht, ich kann das beim besten Willen nicht empfehlen bei dieser Hitze. Wer es trotzdem nicht lassen kann: →Hier wär ein fesches Modell für Herren und →hier eins für Damen. Jaja, das macht schon was her. Hochgeschlossen schaut man gleich aus wie die Damen und Herren Professoren aus dem Fernsehn. Ich glaube, Professor Brinkmann hieß der letzte, der sich so kleidete, bei Grey’s Anatomy sind sie ein bisschen legerer.

Die Fanmeile hier ist übrigens immer noch gratis. Dass man nackt Eintritt zahlen müsste, wär’ mir neu.

Also, ich frag mich ja schon …

… wer da mitten im Meer auf dem Äquator sitzt und dieses Blog liest.

Äquator

Alligatoren sind keine Haustiere!

Das sucht jemand auf diesem Blog nach “Alligatoren, die klein bleiben”. Ich bin entsetzt. Alligatoren sind keine Haustiere, die man in der Badewanne halten und lieb haben kann. Alligatoren, die klein bleiben, sollen zudem vom Aussterben bedroht sein und auch noch anderthalb Meter lang werden, das reicht, um eine Hand zum Früchstück zu verspeisen, wenn er grad nicht gestreichelt werden will. Liebe Kinder, lasst das schön bleiben und kauft Euch lieber eine Grashüpfermaus oder einen Pampashasen, wenn es schon etwas Exotisches sein soll.

Eine Empfehlung und meine Empfehlung

Die Alligatoren haben mir noch eine Filmbesprechung apportiert: →Lemeus.com empfiehlt “Darum”, einen Film von Harald Sicheritz nach einem Roman von Daniel Glattauer.

Ich empfehle mich und zwar für ungefähr zwei Tage aus dem Blog. Ich schaue mir das Bloggen bekanntlich ab und tu es den Großen gleich: Ich mache Betriebsausflug. Das gibt mir die einmalige Chance, nicht über das morgige Blätterrauschen nach Mankells Chinesenlesung zu berichten, aber die vielen bloggenden Mankell-Fans machen das sicher akribisch und gern. Berichten möchte ich noch, dass laut →Kurier der Chinese erst am Samstag erscheint, die Tyrolia-Buchhandlung ist aber schon voll von den Büchern. Ist das jetzt eine Erscheinung?

Die Bücher haben mich praktisch durch die Glasfront erschreckt, als ich nach Feierabend ganz harmlos vorbei spazierte. Und das trotz dem* Riesenfußball, der die Szene dort dominiert. Ich meine, ich spaziere und wähne mich bis Samstag sicher, der Kurier sagt es doch, und da springen mir plötzlich -zig blutige Hemden ins Gesichtsfeld. Also, seid wachsam, nehmt Euch in acht, Mankell lauert überall.

* Da Georg nicht da ist, kann ich mir wieder einmal den Luxus leisten, diesen schwierigen Genetiv nicht zu verwenden.

Wir werden gelobt

Wir Blogger und Bloggerinnen werden in Österreichs Qualitätsmedien gelobt! Helmut A. Gansterer singt im Profil ein →”Lob der Amateure” und meint, dass Leute wie er, also die Profis vom Web 2.0 profitieren werden:

Die viele Kacke, die dort (in den Blogs, Anm. M.B.) zweifellos dampft, wird zu einer kritischen Masse des niedrigen & billigen & kurzatmigen & bunten Journalismus führen. Es wird ein Sehnsuchtsschwenk ins Anspruchsvolle folgen.

Der kennt wohl unsere hochkarätigen Krimiblogs nicht. Es wird zweifellos zu einer kritischen Masse des anspruchsvollen Journalismus kommen, es wird ein Sehnsuchtsschwenk ins Banale folgen.

Alligatoren

Mein Gott, jetzt haben mich die →Alligatorpapiere gelinkt. Jetzt darf ich nie wieder Blödsinn schreiben.

*rauft sich die Haare

*kriegt sofort eine Schreibhemmung

Was WordPress einen Orgasmus bereitet

Wenn man hier im Blog auf das Tag →”Krimi” klickt, kommt man natürlich auf eine Seite, in der Beiträge zum Thema “Krimi”  gesammelt werden, das ist der Sinn der Sache. Aber WordPress schlägt dort auch verwandte Tags vor, unter anderem Thriller, Literatur, Kriminalroman, Kino, Fernsehen. Allerdings auch: Erotik, Orgasmus, Bad Goisern

Man wundert sich schon, welche Assoziationen WordPress zu “Krimi” hat. Die Goiserer werden sich freuen. Ich bin mit diesem gehaltvollen Beitrag dort übrigens momentan die Nummer eins und es steht “exzellentes Blog” über meinem wunderbaren Avatar. Das finde ich auch sehr interessant.

Mein Portrait

Weil sich die Anfragen nach einem Bild von mir häufen, hat mich →thewritingfranz freundlicherweise portraitiert. Im Hintergrund ist übrigens der Dachstein. Herzlichen Dank!

Portrait

Gesucht und gefunden

Ich bin ja noch relativ neu in der Bloggerei und entsprechend leicht zu überraschen. Zum Beispiel durch Umstände und Zustände, die Leute so suchen auf meinem Blog. Die Suchwörter der letzten Tage:

“müll vor der wohnungstür”

Haben wir hier nicht. Einfach wegräumen würde ich sagen.

“Verbrechen in Deutschland ab 2008″

Wenn ich das wüsste, würde ich es kaum zugeben. Da wäre ich wohl hochverdächtig, wenn ich die Verbrechen ab 2008 voraussagen könnte.

“man stelle sich den jungen markus vor”

Ah, ja. Braucht man dazu ein Blog?

“wie endet therapie von fitzek”

Das gehört zu den bestgehüteten Geheimissen des Internets. Genauso könnte man googeln: “Wie lautet die Privatnummer von George W. Bush?” Der Herr Fitzek sollte uns wirklich dankbar sein.

“was ist kognitive repräsentanz”

Das ist das, was man von seiner Umgebung in sich abgespeichert hat. Wenn man sich also über Hugo ärgert und findet, er sei ein Krähbeutel, trägt man dann nicht “Hugo” als Person mit sich herum, sondern die kognitive Repräsentanz von “Hugo, dem Krähbeutel”.

“weiber fingern”

Ich mische mich ja grundsätzlich nicht in das Sexualleben meiner Blogleser ein, aber das ist hier kein lauschiges Plätzchen. Dafür gibt es bessere Orte im Internet.

Jeder Tag ein Verlag

Das ist schon bemerkenswert. Der bei weitem meistgelesene Beitrag in diesem Blog ist nicht etwa meine →scharfsinnige Recherche über Verschreiber mit Konsequenzen oder das →brandaktuelle Foto der brisanten EU-Außengrenze zu Liechtenstein, sondern meine simple und einfache Schritt-für-Schritt Anleitung →”Wie gründe ich in Österreich einen Kleinverlag”. Mindestens einmal täglich schwämmt Google mit dieser Suchanfrage Leute auf dieses Blog. Da wir ein Schaltjahr haben, werden demnach heuer in Österreich 366 Kleinverlage gegründet. Ich freue mich, da werde ich den Verlag für meinen gerade geschrieben werdenden Regionalkrimi wohl aussuchen können. Fazit: Man kann sich viel Gutes tun mit so einem Blog.

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