Und außerdem: Kaum hat die Euro Klagenfurt verlassen, wird die Stadt schon wieder zum Mittelpunkt der Welt. Das →Bachmannpreis-Wettlesen hat begonnen. Erstmals in sieben Sprachen!
Allerdings wird man sich noch an die Sprachen gewöhnen müssen, denn anscheinend werden sie noch schlecht verstanden. Zitat:
Die Klagenfurter Rede zur Literatur gab es heuer nicht nur in literarischer, sondern auch in musikalischer Form: Redner Ilja Trojanow gab mit dem Titel „Beginne den Beguine“ vorab nicht nur Rätsel auf, er hatte auch Musik mit nach Klagenfurt gebracht.
Das war wahrscheinlich eh deutsch, schließe ich aus dem deutschen Ausdruck „beginne“, wurde aber anscheinend nicht von allen als Solches identifiziert. Dennoch:
Trojanows Rede, eine Mischung aus literarischem und philosophischem Text, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Begeisternd finde ich persönlich Trojanows Motto für den Wettbewerb:
„try again, fail again, fail better“.
Das ist auch Deutsch, glaub ich, jedenfalls fühlt es sich vertraut an.
Bemerkenswert ist auch, dass sich die Bachmannpreis-Redaktion der dramaturgischen Prinzipien des Krimis bedient, obwohl dort keine Krimis gelesen werden: Suspense! Zum Schluss! Spannung bis zum Ende!
Spannend bis zum Schluss: Lesereihenfolge
Im Anschluss an die offiziellen Eröffnungsansprachen und die Rede zur Literatur erfolgte die Auslosung der Reihenfolge, in der die Autoren an den folgenden beiden Tagen lesen werden.
Nachlesen kann man das alles komplett und lückenlos auf →dieser Seite.
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