Die Alligatoren haben mir noch eine Filmbesprechung apportiert: →Lemeus.com empfiehlt „Darum“, einen Film von Harald Sicheritz nach einem Roman von Daniel Glattauer.
Ich empfehle mich und zwar für ungefähr zwei Tage aus dem Blog. Ich schaue mir das Bloggen bekanntlich ab und tu es den Großen gleich: Ich mache Betriebsausflug. Das gibt mir die einmalige Chance, nicht über das morgige Blätterrauschen nach Mankells Chinesenlesung zu berichten, aber die vielen bloggenden Mankell-Fans machen das sicher akribisch und gern. Berichten möchte ich noch, dass laut →Kurier der Chinese erst am Samstag erscheint, die Tyrolia-Buchhandlung ist aber schon voll von den Büchern. Ist das jetzt eine Erscheinung?
Die Bücher haben mich praktisch durch die Glasfront erschreckt, als ich nach Feierabend ganz harmlos vorbei spazierte. Und das trotz dem* Riesenfußball, der die Szene dort dominiert. Ich meine, ich spaziere und wähne mich bis Samstag sicher, der Kurier sagt es doch, und da springen mir plötzlich -zig blutige Hemden ins Gesichtsfeld. Also, seid wachsam, nehmt Euch in acht, Mankell lauert überall.
* Da Georg nicht da ist, kann ich mir wieder einmal den Luxus leisten, diesen schwierigen Genetiv nicht zu verwenden.

Das ist nicht schwer für Deutschsprechende: „trotz des Riesenfußballes“ heißt es. Wobei ein Sprachktitiker auf solche Wortungetüme einmal sagte: So ein blödes Wort, Riesen spielen keinen Fusball. Ceterum censeo: Österreich wird Fußballeuropameister nach einem 3:0 gegen Deutschland.
Jetzt korrigieren mich schon die Österreicher. Schon arg.
„Wortungetüm“ ist aber das ärgere Wortungetüm als „Riesenfußball“
Schreib halt ein Ungetüm an Fußball
Oder ein Riesenwortungetüm
Chelsea gegen Manchester United war ein Riesenspiel. Manu ist verdienter Sieger,
Griaa de dahoam Frau Ärztin.
Griass de , soll es heussen!