
Bild: →Mop66/pixelio.de
Die →Alligatorpapiere sind auf Urlaub und dpr macht Urlaubsvertretung. Er versorgt uns mit Neuigkeiten aus →Deutschland, Zürich und Ländern, in denen man →kein Deutsch spricht. Wir meinen aber doch, dass die Sache ein bisschen internationaler sein sollte. Außerdem pflegt dpr an Sonntagen nicht zu arbeiten. Wir halten also die Stellung und unterstützen die Alligatorenvertretung mit Neuigkeiten aus Österreich.
Ingeborg Sperl bespricht auf dem Standard von Thomas Raabs →“der Metzger sieht rot,“ leider ist das Ganze ein bisschen kurz geraten, wer dpr’sche Rezensionen liest, erfährt nichts Neues. Herr Bond wurde nach wilden Verfolgungsjagden (→wir berichteten) endlich gefasst und zu einem Interview genötigt, das wir beim →Kurier nachlesen können. „Ich bin kein großer Opernfan, aber die Bregenzer Seebühne ist schon eine tolle Anlage“ wird er zitiert. Er werde vielleicht wieder kommen.
Sehen wir uns nun in den Bundesländern um: „Mutter und Tochter flüchten vor randalierender Katze auf den Balkon“ erfahren wir auf Vorarlberg Online. Schließlich habe sich die Katze von der Polizei ohne Gegenwehr in einen Karton packen lassen. Das legen wir unter „True Crime“ ab. Die Oberösterreichischen Nachrichten besprechen Hakan Nessers →“Wenn zwei verschwinden“. Die Wienerzeitung versteckt ihre Navigation hinter Werbung, wer durchhält, wird aber belohnt: Sie berichtet über ein Projekt der Österreichischen Nationalbibliothek, das sich →Aspekten des Verbrechens annimmt. Im Archiv finden wir außerdem den lesenswerten Beitrag →“Die Suche nach dem idealen Titel – was gute literarische Titel ausmacht, wie diese zustande kommen und wer dabei ein Wörtchen mitzureden hat“. Die →Tiroler Tageszeitung lüftet schließlich das Geheimnis um die in Blogs vieldiskutierte Frage, wer sich denn literarisch an den Stoff der Amstettner-Inzestgeschichte traut: Elfriede Jelinek
Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, dass auch →Bernd die Alligatoren vertritt.

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