Archiv für März 2008

das moderne Österreich

Inspiriert von dprs Wortschöpfung →“Ökodonaumonarchie“ will ich hier und jetzt einmal klarstellen wie das so ist mit Österreich und der Monarchie. Dieses Schild steht heutzutage an der Grenze zwischen Österreich und Liechtenstein und sorgt – durch seine respekteinflößende Terminologie, denn was ist schon ein Fürstentum gegen ein Kaiserthum – dafür, dass diese kriminellen Steuerhinterzieher auch schön drüben bleiben im Fürstentum:

(Foto von von Angelika Koch)

P.S.: An dieser Grenze spielt ürigens mein Text →Österreich, am Ende.

Warum man seine langweiligen Bücher doch nicht verschenken sollte

Inspiriert von meinem Beitrag über →langweilige Krimis hat →thewritingfranz seine ganz persönlichen Erfahrungen mit langweiligen Büchern gebloggt. Den Beitrag mit dem Titel „Langweilige Bücher, Feuchtgebiete und die Lust zu morden“ finden Sie →hier.

Auch Georg scheint sich den Themenschwerpunkt „Langeweile“ angeschlossen zu haben. →Dieses Buch möchte ich nicht geschenkt bekommen. Wegen der Langeweile. Einerseits. Andererseits wäre es wohl auch ein bisschen kompromittierend. Zum Glück erfahren wir nicht einmal wie es heißt.

Wie man einen langweiligen Krimi liest

Überhaupt nicht, wird der geneigte Leser oder die geneigte Leserin dieses Blogs wahrscheinlich sagen. Man verscherbelt ihn bei ebay, legt ihn unter einen wackligen Tisch oder schenkt ihn der Schwiegermutter oder dem Ex. Das Leben ist zu kurz für langweilige Krimis.

weiterlesen ‘Wie man einen langweiligen Krimi liest’

Altmeister Glauser und die Psychiatrie

Auch Altmeister Glauser selber hat einen „Psychiatriekrimi“ geschrieben. In „Matto regiert“ bildet eine „Irrenanstalt“ im Kanton Bern eine Krimikulisse.

Glauser weiß, wovon er schreibt, war er doch selbst Patient in der psychiatrischen Klinik „Burghölzli“ bei Zürich. Der Unionsverlag veröffentlicht seine selbst geschriebene „Biographie“ aus einem Brief an Josef Halperin. Dort wird der Aufenthalt im Burhölzli eher lapidar zwischen Internierungen und Verhaftungen erwähnt.

Einen wunderbaren Artikel über Glausers Dasein in der Psychiatrie, in der trotz (oder gerade wegen) der Begrenzung und der Enge zu ergiebigem kreativem Schaffen fand, hat Bernhard Echte im Zürcher Tagesanzeiger veröffentlicht.

In unser →Psychiatriekrimiprojekt passt „Matto regiert“ zwar nicht, denn wir berücksichtigen nur Bücher vor dem Hintergrund einer „modernen“ Psychiatrie. Deshalb ist „Matto regiert“ aber nicht minder interessant, bietet das Buch doch – neben einer spannenden Geschichte – die Möglichkeit, einen Blick in die Vergangenheit der Psychiatrie zu werfen.

Online Praktikum für Profiler

Während bei dpr drüben Privatdetektive demnächst an →Kurzratekrimis üben können, verwenden wir hier echte Profiler-Schulungsunterlagen. Auf →Crimelibrary.com gibt es ein →interaktives Praktikum für angehende ProfilerInnen. In zwei Schwierigkeitsstufen können Sie dort einen der berühmtesten österreichischen Kriminalfälle lösen, wenn auch auf Englisch.

Was uns hier besonders freut – es gibt dort auch einen →Jack in the Box. Da sieht man wieder einmal, was selektive Aufmerksamkeit ausmacht. Gestern wusste ich noch nicht einmal was das ist, heute finde ich einen.

Gefunden habe ich das interaktive Praktikum auf meiner Suche nach Ressourcen für KrimiautorInnen. Neben echten Kriminalfällen gibt es hier auch Artikel zu psychologischen Hintergründen und Ermittlungsmethoden. Eine Brücke zur Literatur schlagen Aufsätze über historischen Vorlagen berühmter Killer aus der Literatur z.B. →“All about Hannibal Lecter: Facts and Fiction“. Eine wahre Fundgrube für KrimiautorInnen, deshalb ist der Link auch nach Rechts unter den Punkt „Recherche“ gewandert. Allerdings darf man keineswegs zart besaitet sein, handelt es sich doch ganz vorwiegend um echte Kriminalfälle und die sind leider oft um einiges brutaler als es die meisten KrimiautorInnen ihren LeserInnen zumuten.

„Jack in der Kiste“

Da sucht jemand auf meinem Blog eine „bastelanleitung für jack in der kiste“.

Das weiß ich nun auch nicht, wie man den Jack in die Kiste bastelt. Viel schlimmer: Ich weiß gar nicht, wer Jack in der Kiste ist. Aber da ich nun einmal neugierig geworden bin, habe ich danach gegoogelt. Womit ich wieder auf diese Seite kam. Die anderen Suchergebnisse wissen auch nichts. Irgendwie drehe ich mich im Kreis. Deshalb der Aufruf: Sachdienliche Hinweise zu „Jack in der Kiste“ bitte hier posten.

Invasion der Käfer

Ich tippe also Seite um Seite meines Krimis, der hoffentlich kein →Regionalkrimi nach dpr ist, obwohl er in einer sehr volkstümlichen Gegend spielt, die sich dafür gewiss eignen würde. Da quält sich also meine Hauptfigur Katharina Käfer mit den Sitten und Unsitten des Salzkammerguts und da fällt mir ein: Hoppla. Da gibt es doch einen Herrn Daniel Käfer, seines Zeichens Hauptfigur in Komareks Salzkammergut-Romanen, teils schon verfilmt mit allem was dazu gehört. Das ist natürlich unerhört. Katharina Käfer ist mit dem Herrn weder verwandt noch verschwägert. Aber da er sehr berühmt ist, zumindest hierzulande, ist es wohl sinnvoll, beizeiten den Namen zu wechseln. Sonst werde ich noch des Namensklaus bezichtigt oder noch schlimmer des Plagiats. Außerdem entstünde der Eindrück, dass im Salzkammergut ein jeder Käfer heißt und das stimmt nicht, gibt es hier doch Leute namens Leitner Sepp, Lichtenegger Poit und Kienesberger Resi (die Beispiele sind erfunden, namensgleiche Personen können aber nicht ausgeschlossen werden).

Dann werde ich mich wohl auf Namenssuche machen müssen. Gott sein Dank gibt es in der Textverarbeitung die „Ersetzen“-Funktion. Einfach ist es trotzdem nicht, weil sie mit dem Namen ja auch der Charakter der Person ändert. Einfach das Tier auszutauschen, das spielt sich nicht. Katharina Stier ist eine ganz andere Person als Katharina Frosch oder Katharina Leo-Pard. Außerdem wollte ich so eine schrullige Alliteration haben. Da bliebe Katharina Krokodil, Katharina Kakadu, Katharina Känguruh, Katharina Kormoran. Passt irgendwie alles nicht.

Osterputz …

Mein Blog ist mir zu langweilig geworden, weshalb ich kurzerhand die Tapeten rausgeworfen habe und dem Blog ein neues Gewand verpasst.

So, jetzt einmal sehen, was das neue Theme alles kann …

#hinzugefügt um 18:52

Ohje, da habe ich ein wunderbares Theme gefunden und dann kann es nur Englisch…
Also, schon wieder gewechselt.

#hinzugefügt um 20:22

Die wirklich tollen Themes können alle nur Englisch und irgendwie schaut es jetzt aus wie in einem alten Taschenbuch aus billigem Papier. Passt ja zum Thema irgendwie. Warum wollte ich nur etwas coooooles? ich werde immer zufriedener.

Das Psychiatriekrimiprojekt – worum geht’s?

Hier stand einmal ein langer, langer Artikel über unser Psychiatriekrimiprojekt. So lange, dass ich ihn eines Tages unterteilen wollte und per Ungeschicklichkeit ins Jenseits bevördert habe. Jetzt ist er also weg.

Da es nichts Ärgeres gibt als zu schreiben, was man schon einmal geschrieben hat, gibt es jetzt die Informationen noch einmal in aller Kürze.

weiterlesen ‘Das Psychiatriekrimiprojekt – worum geht’s?’

Osterkrimi

Auf den Internetseiten der „Welt“ findet sich der Kurzkrimi →“Karfreitag“ von Andrea Maria Schenkel. Der Text wurde zwar schon 2007 veröffentlicht ist aber immer noch lesenswert. Danke an die „Welt“, dass sie ihn einfach stehen lassen hat.

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Robert Pucher: Katerfrühstück, Prolibris 2006

→Journal of Medical Internet Research

→medicalblogs.de

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